Liebe Leser!
Nach fast anderthalb Jahren bin ich nun wieder in Kenia. Die Anreise war wie immer recht lang: zuerst etwa 11 Stunden Flug mit Umsteigen, dann nochmal acht Stunden Bus, bzw. Achterbahn, wenn ich an die Strasse von Kisumu nach Busia denke. Aber sie hat sich wie immer gelohnt. Jetzt sitze ich in meinem Haus auf meinem Sessel und der Nachmittag ist einigermassen frei. Die ersten Tage durfte ich keinen Finger ruehren, aber jetzt bin ich schon kein visitor mehr sondern ein Teil der Familie. Am Sonntag waren ziemlich viele Leute da, auch der Pastor, und das Haus wurde offiziell eingeweiht. Viele Leute kennen mich immer noch als Nyar Anyiko, das Maedchen aus Anyiko, und ich fuehle mich sehr wohl hier, weil ich so nett empfangen wurde.
Seit Montag ist aber Schluss mit Urlaub, die Woche fing erstmal mit dem grossen Abwasch vom Sonntag an. Im Moment ist Erntezeit, und ich hab mir schon mindestens acht Blasen an den Haenden zugezogen, weil wir seit zwei Tagen Hirse ernten, also die Kolben von den Pflanzen schneiden, dann vor dem Haus ausbreiten (wo Lucy, eine meiner kenianischen Muetter, den Boden ganz glatt mit Kuhdung ausgestrichen hat) zum Trocknen, sie schliesslich kraeftig mit riesigen Holzloeffeln dreschen und wenn Wind kommt, die Koerner in einen Korb rieseln lassen, damit die Spreu wegfliegt. Der Kuhdung ist ganz glatt, trocken und sauber und erleichtert die Arbeit enorm, denn dann kommt kein Dreck zwischen die Koerner.
Die Hirse wird zum typischen braunen Ugali verarbeitet, das ich schon irgendwie vermist habe. Ueberhaupt ist mir das Essen hier schon so bekannt, dass ich keinerlei Gewoehnungsprobleme habe. Ich weiss auch gar nicht so genau, was ich schreiben soll, weil mir alles so normal erscheint. Tatsaechlich fuehlt es sich an, als sei ich nach Hause gekommen. Auch das Wetter ist ziemlich angenehm. Jetzt gerade, am Nachmittag, knallt die SOnne schon ganz schoen, aber selbst unter unserem Wellblechdach ist es dank der Lehmwaende angenehm kuehl und heute morgen waren wir schon um sieben auf dem Feld (wo man etwa 20 MInuten hinlaeuft), da laesst es sich durchaus aushalten und arbeiten; und hin und wieder geht ein leichter Wind. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir noch keine Fenster haben, das ist eines der kleinen Hausprojekte, die wir starten wollen. Antony hat auch angefangen, ein Regal zu bauen und der Boden muss noch betoniert warden, damit die Moebel von Termiten verschont bleiben. Ich versuche, den SOnnenstand zu beobachten, um geeignete Plaetzchen fuer kleine permakulturelle Experimente zu finden. Ein paar Kressesamen spriesen schon vor sich hin und vielleicht bauen wir einen “chicken tractor”, damit die Huehner die paar Quadratmeter neben unserem HAus soweit vorbereiten koennen, dass wir dann einen kleinen Kraeutergarten anlegen koennen.
Auf dem neuen compound, also dem Familiengrundstueck, das noch nicht so lange existiert, waechst ueberhaupt viel – was eher ungewoehnlich ist. Im Moment baumelt die Waesche im Mais und die Huehner fuehren ihre knuffigen, zwei Tage alten Kueken zwischen Kassawabaeumen herum. Ausserdem stehen hier ien paar Mango- und Avocadobaeume, und heute habe ich Guacamole gemacht und allen hats geschmeckt.
An gewisse Regeln muss ich mich noch gewoehnen: Ich esse mit Lucy in ihrem Haus, die Jungs mit den anderen Maennern und ihrem Vater woanders. Auch die Art, wie man Gaeste bewirtet, folgt strengen Regeln, die ich nun als Hausbesitzerin natuerlich auch erfuellen muss. Aber die Leute sehen es mir nach, wenn ich etwas tue, was in ihren Augen komisch erscheint, lachen mit mir und erklaeren es mir fuers naechste Mal.
Die Projekte habe ich auch schon besucht. Ich dachte wirklich erst, das muss ein anderer Ort sein als der, den ich im Februar 2010 verlassen habe. Die Schule sieht so toll aus! Wie eine richtige Schule eben. Es finden Naehkurse darin statt, aber im Moment haben alle Kenianer Ferien bzw. Sind mit der Ernte beschaeftigt. Die Klinik wartet auf ihr Dach, und statt der grossen Veranda nach vorne wurden kurzerhand zwei extra Raeume gebaut, was wahrcheinlich eine gute Idee war. Mitte August wird es ein Harambe, einen Spendenaufruf geben, und es sind auch noch ein paar Spenden aus Deutschland vorhanden. Allerdings versuchen Antony und ich uns derzeit eher zurueckzuhalten, den es soll ja die Klinik fuer Anyiko werden und kein Geschenk aus Deutschland, fuer das sich am ENde keener verantwortlich fuehlt. Ich habe meinen guten Freund Mr Sind getroffen, der auch der Vorsitzende der beiden Projekte ist, und er meinte, dass nun auch alle Papiere, die fuer die Registrierung der Schule notwendig sind, in saemtlichen Bueros von saemtlichen Zustaendigen mit allen notwendigen Unterschriften und Stempeln vorliegen. Man hat wirklich lange genug dafuer gekaempft und sich auch ein bisschen veraeppeln lassen, aber jetzt kann man wirklich nichts mehr tun als zu warten, und vielleicht hin und wieder nachzufragen.
Ich in ja noch nicht so lange hier und es git noch viel zu besprechen und zu organisieren. Jetzt werde ich aber erstmal duschen und nach der Hirse sehen, den gerade kommt ein Wind auf und wenn der aufhoert zu wehen, kommt ziemlich sicher Regen. Davor muss die trocknende Hirse wieder verpackt und zurueck in Lucys Haus verstaut werden, und weil sonst keener da ist, muessen Paul und ich das machen.
Bis demnaechst! Gruesse aus Anyiko, Kalala Compound.
PS: Diesen Text habe ich am Dienstag, 2. August um halb vier geschrieben und werde ihn einfach kopieren und in den Blog einfuegen, um Internetguthaben zu sparen.
Dienstag, 2. August 2011
Montag, 13. Juni 2011
Montag, 23. Mai 2011
Der Tausch geht weiter
Nach einer studiumsbedingten Pause geht der Tausch nun weiter. Meine Mitbewohnerin hat sich sehr über den Tisch gefreut und dafür einen Ikea-Gutschein im Wert von 40 Euro gestiftet. Der wird nun fleißig beworben, mal sehen, was dabei herauskommt.
Inzwischen plane ich auch eine kleine große Geburtstagsfeier, die nochmal ein paar Spenden einbringen soll, damit ich die im Sommer in Kenia gleich verwenden kann.
Bei denProjekten stockt es leider im Moment ein bisschen. Antony nimmt selbst an mehreren work camps teil und ist deshalb nicht mehr so oft vor Ort, doch die Registration läuft weiterhin und für August ist ein großer Spendenaufruf im Dorf geplant.
Wer also den 40Euro-Ikeagutschein gegen etwas Wertvolleres tauschen möchte, melde sich bitte bei mir!
Inzwischen plane ich auch eine kleine große Geburtstagsfeier, die nochmal ein paar Spenden einbringen soll, damit ich die im Sommer in Kenia gleich verwenden kann.
Bei denProjekten stockt es leider im Moment ein bisschen. Antony nimmt selbst an mehreren work camps teil und ist deshalb nicht mehr so oft vor Ort, doch die Registration läuft weiterhin und für August ist ein großer Spendenaufruf im Dorf geplant.
Wer also den 40Euro-Ikeagutschein gegen etwas Wertvolleres tauschen möchte, melde sich bitte bei mir!
Montag, 21. März 2011
Laura im Glück
„Das ist ja wie bei Hans im Glück!“, sagt eine junge Frau und tauscht ihr Grammatikbuch gegen meine Hustenbonbons – und genau so fühle ich mich schon am ersten Tag der Tauschaktion… aber von Anfang:
Der Frühlingsanfang macht gute Laune hier im sonnigen Leipzig und für den heutigen Montagmorgen-Einkauf hatte ich nicht nur Geldbeutel und Rucksack dabei, sondern auch eine kleine Büroklammer und eine Riesenportion Spannung. Gleich der erste Passant tauschte die Büroklammer bereitwillig gegen eine Packung Hustenbonbons.
Die nächste Befragte kramte in ihrer Tasche, gestand, dass sie ihre Mütze eigentlich eher ungern tauschte und gab mir dafür die deutsche Grammatik. „Ich hab nochmal so eins.“
Mit so einem eher speziellen Buch wird es schon schwieriger, aber gleich die nächste Passantin hatte zwar nichts zum Tauschen dabei, aber sie meinte, es gäbe da einen Schreibtisch in ihrem Hausflur, den könne ich einfach abholen. Das Buch hab ich natürlich dort gelassen – Tausch ist Tausch!
Das war einfacher als gedacht! Das Tauschen geht jetzt online weiter, denn mit einer gezielten Kleinanzeige finde ich vermutlich eher einen Interessenten für den Tisch als auf der Straße. Wenn ihr jemanden wisst, der diesen Tisch gegen etwas Größeres, Wertvolleres tauschen möchte, meldet euch gerne!!
Sonntag, 20. März 2011
Tausche Büroklammer gegen Schule für Kenia!
Liebe Leser!
Die Schule ist fast fertig – nun braucht das Projekt Geld, um den ersten Unterricht anzukurbeln. Dafür möchte ich wieder Geld sammeln, aber nicht einfach so: Ich tausche mich zum Spendengeld. Angefangen bei einer Büroklammer, die ich gegen etwas Größeres, Wertvolleres tausche, will ich mich bis zu einem Gegenstand durchtauschen, dessen Erlös schließlich in die Projekte fließt. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt! Morgen gehe ich mit meiner Büroklammer auf die Straße und berichte dann hier.
Samstag, 19. März 2011
Viel los auf dem Globus
Liebe Leser!
Es tut sich was. In Kenia, in Deutschland und überhaupt.
In Kenia vor Ort ist derzeit ein Freiwilliger aus den USA, der fleißig mithilft, das Gelände von Büschen zu befreien und die immer noch zähe Registrierung in Gang zu bringen. Weiterhin ist ein Nähkurs geplant, dessen Organisation bereits läuft.
Bei mir in Deutschland sprudeln derzeit die Ideen. Ich werde demnächst versuchen, eine Büroklammer über mehrere Stufen gegen etwas Großes zu tauschen, was ich dann verkaufen kann. Der Erlös fließt natürlich in die Projekte. Dazu aber bald mehr in einem eigenen Eintrag. Auch ein großes Geburtstagpicknick im Park ist im Sommer geplant, das die Spendenkasse nochmal ein bisschen auffüllen soll. Eine Aktion, die schon ziemlich sicher ist, ist das LETTA-Festival in Döben am 18. Juni 2011, das großartigerweise seinen Erlös den Projekten zugute kommen lassen will. Mehr Infos dazu bald unter myspace.com/letta-festival und auch bei facebook.
Heute auf den Tag genau sind es noch 132 Tage, bis mein Flug geht. Solange ist noch Zeit, um eventuelle Transportfragen des gesammelten Werkzeugs zu klären, Spenden zu sammeln, die Projekte hier in Leipzig bekannt zu machen, Unterstützer und Interessierte zu finden - und das zweite Semester an der Uni abzuschließen.
Ich melde mich bald wieder, jetzt in den Semesterferien habe ich noch mehr Zeit dazu.
Samstag, 15. Januar 2011
Neues...
Liebe Leser,
Das neue Jahr ist noch nicht so alt, aber Neuigkeiten gibt es schon zuhauf zu erzählen. Über Weihnachten sind wieder einige Spenden eingegangen - vielen herzlichen Dank dafür! Es ist schön zu wissen, dass die Projekte nach wie vor wahrgenommen und unterstützt werden.
Der derzeitige Spendenstand beläuft sich auf 402,34€ und mit einem neuen Konto können dieses Geld und alle weiteren Spenden endlich umsonst und ohne Komplikationen überwiesen werden.
In Anyiko wurde das noch vorhandene Geld in die Dokumente gesteckt, die für die Registrierung nötig sind. Nun sind alle Papiere zusammen, die Zuständigen haben überall dort unterschrieben, wo sie sollten und Antony bekommt Hilfe von seinem Onkel, der sich mit dem weiteren Verfahren auskennt.
Trotzdem soll das nun vorhandene Geld nicht oder nur zum nötigsten Teil in die Registrierung fließen. Vielmehr werden wieder Baumaterial und junge Bäumchen gekauft, denn es hat sich ein Freiwilliger aus den USA angekündigt. Anfang Februar wird er in Anyiko ankommen und voraussichtlich drei Monate bleiben. Die Vorbereitungen laufen, damit er auch was zu tun hat.
Auch ich selbst durchforste bereits wieder die Flugbörsen, denn es soll noch dieses Jahr wieder nach Kenia gehen. Wann steht nochnicht ganz fest, aber mit dem Termin soll auch eine neue Spendenaktion verbunden sein.
Außerdem gilt weiterhin: Wir nehmen gerne Werkzeug entgegen, das in einer Berufsschule Verwendung finden könnte, und natürlich auch immer Geldspenden und sehr gerne Tipps und Kontakte.
Das neue Jahr ist noch nicht so alt, aber Neuigkeiten gibt es schon zuhauf zu erzählen. Über Weihnachten sind wieder einige Spenden eingegangen - vielen herzlichen Dank dafür! Es ist schön zu wissen, dass die Projekte nach wie vor wahrgenommen und unterstützt werden.
Der derzeitige Spendenstand beläuft sich auf 402,34€ und mit einem neuen Konto können dieses Geld und alle weiteren Spenden endlich umsonst und ohne Komplikationen überwiesen werden.
In Anyiko wurde das noch vorhandene Geld in die Dokumente gesteckt, die für die Registrierung nötig sind. Nun sind alle Papiere zusammen, die Zuständigen haben überall dort unterschrieben, wo sie sollten und Antony bekommt Hilfe von seinem Onkel, der sich mit dem weiteren Verfahren auskennt.
Trotzdem soll das nun vorhandene Geld nicht oder nur zum nötigsten Teil in die Registrierung fließen. Vielmehr werden wieder Baumaterial und junge Bäumchen gekauft, denn es hat sich ein Freiwilliger aus den USA angekündigt. Anfang Februar wird er in Anyiko ankommen und voraussichtlich drei Monate bleiben. Die Vorbereitungen laufen, damit er auch was zu tun hat.
Auch ich selbst durchforste bereits wieder die Flugbörsen, denn es soll noch dieses Jahr wieder nach Kenia gehen. Wann steht nochnicht ganz fest, aber mit dem Termin soll auch eine neue Spendenaktion verbunden sein.
Außerdem gilt weiterhin: Wir nehmen gerne Werkzeug entgegen, das in einer Berufsschule Verwendung finden könnte, und natürlich auch immer Geldspenden und sehr gerne Tipps und Kontakte.
Freitag, 12. November 2010
Wie man eine Schule registriert
Ich habe mich lange nicht gemeldet. Als Studentin hat man auch einfach nicht mehr so viel Zeit, wie manche immer annehmen. Es sind mittlerweile still und heimlich wieder ein paar Spenden eingegangen - vielen hezlichen Dank dafür! Zur Zeit läuft die Registrierung der Polytechnic, die nötig ist, um die lokale Administration und auf längere Sicht auch höhere Instanzen von der Existenz und der Ernsthaftigkeit dieser Institution in Kenntnis zu setzen und damit man irgendwann auch zustehende finanzielle Hilfen vom CDF beantragen kann. Dazu ist jetzt aber erstmal ziemlich viel Papierkram nötig, den Antony inzwischen in die Wege geleitet hat. Man könnte die ganze Sache natürlich abkürzen, indem man die zuständigen Beamten einfach schmiert, aber da wir die Korruption absolut nicht unterstützen und außerdem sichergehen wollen, dass bei allen weiteren Aktionen sämtliche Papiere vollständig und ordnungsgemäß vorhanden sind, gehen wir lieber den langen, aber dafür ehrlichen Weg. Antony hat seinen Onkel um Hilfe gebeten, der in der Lokalverwaltung arbeitet und sich mit solchen Dingen auskennt. Es werden ziemlich viele Papiere benötigt, angefangen bei einer Art Besitzurkunde des Stückes Land. Außerdem muss auch die Baustelle noch besichtigt, vermessen und die Gebäude auf ihre Tauglichkeit überprüft werden. Alles sehr langwierige Prozesse.
Nichts desto trotz haben sich bereits mehrere Freiwillige sowohl für die Schule als auch für die Klinik bei Antony gemeldet, die über mehrere Monate hinweg an und in den Projekten arbeiten möchten. Antony wird das organisieren, weil er derjenige ist, der die Leute dann vor Ort anleitet. Jetzt, am Anfang, laufen die Sachen noch eher unoffiziell ab, wie das dann mit der Kostenbeteiligung für Verpflegung usw. der Freiwilligen organisiert werden soll, wird sich mit ein paar Erfahrungen herausstellen.
Sobald es etwas Neues gibt, werde ich mich natürlich wieder hier melden. Schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr an alle Helfer und Unterstützer!
Nichts desto trotz haben sich bereits mehrere Freiwillige sowohl für die Schule als auch für die Klinik bei Antony gemeldet, die über mehrere Monate hinweg an und in den Projekten arbeiten möchten. Antony wird das organisieren, weil er derjenige ist, der die Leute dann vor Ort anleitet. Jetzt, am Anfang, laufen die Sachen noch eher unoffiziell ab, wie das dann mit der Kostenbeteiligung für Verpflegung usw. der Freiwilligen organisiert werden soll, wird sich mit ein paar Erfahrungen herausstellen.
Sobald es etwas Neues gibt, werde ich mich natürlich wieder hier melden. Schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr an alle Helfer und Unterstützer!
Mittwoch, 15. September 2010
Schweden - Deutschland - Kenia
Liebe Leser!
Fast zwei Monate ist es her, dass ich das letzte Mal geschrieben habe. Inzwischen hat sich Einiges getan:
Die Fotoausstellung "Schwarz-Weiß: Eine Deutsche in Kenia. Ein Kenianer in Deutschland." wurde in Fredelsloh und in Günzburg eröffnet. Wir haben sehr viel Unterstützung erfahren, deswegen herzlichen Dank nach Fredelsloh:
Bildungswerk Leben und Umwelt
Kaffe Kunst&Klüngel
Stadtradio Göttingen
Und auch ein großes Dankeschön nach Günzburg:
Bibertaler Fotofreunde
Kulturgewächshaus Birkenried
- und an all die hilfsbereiten Leute, die hinter diesen Namen stehen.
Viele der ausgestellten Fotos kann man auf facebook sehen.
Während unserer Schwedenreise kamen dank der Ausstellungen wieder ein paar Spenden zusammen. Von den 912,34€, die wir zusammentragen konnten, hat Antony 700€ mit nach Kenia genommen, der Rest folgt demnächst. Das Geld soll zunächst einmal für die Registrierung der Berufsschule verwendet werden. Damit wird das Projekt von der Regierung offiziell anerkannt und kann nationale finanzielle Unterstützung vom Constituency Development Fund erhalten. Allerdings könnte sich das Ganze zu einer langen Prozedur entwickeln. Natürlich wäre es möglich, dem zuständigen Officer das nötige Schmiergeld unter die Nase zu halten, damit er "annehmen" kann, das alle geforderten Dokumente vorhanden sind und den Antrag sofort unterschreibt. Das könnte jedoch später zu einigen Problemen führen. Der Antrag der Schule wird also nicht gerade Priorität haben, da heißt es geduldig sein und den Tip von sowohl kenianischen als auch europäischen Freunden befolgen, die sich für andere Projekte einsetzen: dem ganzen Büro einfach regelmäßig auf die Nerven zu gehen!
Ist die Schule erstmal registriert, wird wohl bald der erste Unterricht stattfinden können. Dafür werden Werkzeuge und Ausstattung gebraucht, außerdem soll eine Werkstatt gebaut werden.
Ich halte alle Leser und Unterstützer der Projekte hier weiterhin auf dem Laufenden.
Fast zwei Monate ist es her, dass ich das letzte Mal geschrieben habe. Inzwischen hat sich Einiges getan:
![]() |
| Foto: Charly Hofmann |
Bildungswerk Leben und Umwelt
Kaffe Kunst&Klüngel
Stadtradio Göttingen
Und auch ein großes Dankeschön nach Günzburg:
Bibertaler Fotofreunde
Kulturgewächshaus Birkenried
- und an all die hilfsbereiten Leute, die hinter diesen Namen stehen.
Viele der ausgestellten Fotos kann man auf facebook sehen.
Während unserer Schwedenreise kamen dank der Ausstellungen wieder ein paar Spenden zusammen. Von den 912,34€, die wir zusammentragen konnten, hat Antony 700€ mit nach Kenia genommen, der Rest folgt demnächst. Das Geld soll zunächst einmal für die Registrierung der Berufsschule verwendet werden. Damit wird das Projekt von der Regierung offiziell anerkannt und kann nationale finanzielle Unterstützung vom Constituency Development Fund erhalten. Allerdings könnte sich das Ganze zu einer langen Prozedur entwickeln. Natürlich wäre es möglich, dem zuständigen Officer das nötige Schmiergeld unter die Nase zu halten, damit er "annehmen" kann, das alle geforderten Dokumente vorhanden sind und den Antrag sofort unterschreibt. Das könnte jedoch später zu einigen Problemen führen. Der Antrag der Schule wird also nicht gerade Priorität haben, da heißt es geduldig sein und den Tip von sowohl kenianischen als auch europäischen Freunden befolgen, die sich für andere Projekte einsetzen: dem ganzen Büro einfach regelmäßig auf die Nerven zu gehen!
Ist die Schule erstmal registriert, wird wohl bald der erste Unterricht stattfinden können. Dafür werden Werkzeuge und Ausstattung gebraucht, außerdem soll eine Werkstatt gebaut werden.
Wer also Hammer, Nähmaschinen, Stoffe, Nadeln, Sägen, Schrauben, Nägel, Schraubenzieher oder sonstiges Werkzeug übrig hat oder sämtliches hilfreiches Material für Holzarbeiten, Nähen, Metallarbeiten, Bauen usw. beschaffen kann,
wer mehr über Transportmöglichkeiten von Deutschland nach Kenia weiß (Schiffscontainer, "Blumenflieger", private Überbringer, ...) und uns Tips geben könnte,
wer gerne als Freiwilliger Helfer selbst mit anpacken möchte (Unterkunft, Verpflegung und viel Arbeit garantiert - Achtung! Wir sind keine Organisation, die professionell volunteers aufnimmt, verlangen aber auch kein Geld für die Vermittlung.),
wer Erfahrung hat mit ähnlichen Hilfsprojekten und uns mit Ideen helfen kann,
wer uns mit Spenden unterstützen möchte
oder wer Fragen hat:
KONTAKT AUFNEHMEN!! Wir sind für alle Informationen, Hinweise und jede Unterstützung, ob finanziell oder materiell, sehr dankbar.
Ich halte alle Leser und Unterstützer der Projekte hier weiterhin auf dem Laufenden.
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