Freitag, 12. November 2010

Wie man eine Schule registriert

Ich habe mich lange nicht gemeldet. Als Studentin hat man auch einfach nicht mehr so viel Zeit, wie manche immer annehmen. Es sind mittlerweile still und heimlich wieder ein paar Spenden eingegangen - vielen hezlichen Dank dafür! Zur Zeit läuft die Registrierung der Polytechnic, die nötig ist, um die lokale Administration und auf längere Sicht auch höhere Instanzen von der Existenz und der Ernsthaftigkeit dieser Institution in Kenntnis zu setzen und damit man irgendwann auch zustehende finanzielle Hilfen vom CDF beantragen kann. Dazu ist jetzt aber erstmal ziemlich viel Papierkram nötig, den Antony inzwischen in die Wege geleitet hat. Man könnte die ganze Sache natürlich abkürzen, indem man die zuständigen Beamten einfach schmiert, aber da wir die Korruption absolut nicht unterstützen und außerdem sichergehen wollen, dass bei allen weiteren Aktionen sämtliche Papiere vollständig und ordnungsgemäß vorhanden sind, gehen wir lieber den langen, aber dafür ehrlichen Weg. Antony hat seinen Onkel um Hilfe gebeten, der in der Lokalverwaltung arbeitet und sich mit solchen Dingen auskennt. Es werden ziemlich viele Papiere benötigt, angefangen bei einer Art Besitzurkunde des Stückes Land. Außerdem muss auch die Baustelle noch besichtigt, vermessen und die Gebäude auf ihre Tauglichkeit überprüft werden. Alles sehr langwierige Prozesse.
Nichts desto trotz haben sich bereits mehrere Freiwillige sowohl für die Schule als auch für die Klinik bei Antony gemeldet, die über mehrere Monate hinweg an und in den Projekten arbeiten möchten. Antony wird das organisieren, weil er derjenige ist, der die Leute dann vor Ort anleitet. Jetzt, am Anfang, laufen die Sachen noch eher unoffiziell ab, wie das dann mit der Kostenbeteiligung für Verpflegung usw. der Freiwilligen organisiert werden soll, wird sich mit ein paar Erfahrungen herausstellen.
Sobald es etwas Neues gibt, werde ich mich natürlich wieder hier melden. Schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr an alle Helfer und Unterstützer!

Mittwoch, 15. September 2010

Schweden - Deutschland - Kenia

Liebe Leser!

Fast zwei Monate ist es her, dass ich das letzte Mal geschrieben habe. Inzwischen hat sich Einiges getan:

Foto: Charly Hofmann
Die Fotoausstellung "Schwarz-Weiß: Eine Deutsche in Kenia. Ein Kenianer in Deutschland." wurde in Fredelsloh und in Günzburg eröffnet. Wir haben sehr viel Unterstützung erfahren, deswegen herzlichen Dank nach Fredelsloh:
Bildungswerk Leben und Umwelt
Kaffe Kunst&Klüngel
Stadtradio Göttingen
Und auch ein großes Dankeschön nach Günzburg:
Bibertaler Fotofreunde
Kulturgewächshaus Birkenried
- und an all die hilfsbereiten Leute, die hinter diesen Namen stehen.
Viele der ausgestellten Fotos kann man auf facebook sehen.

Während unserer Schwedenreise kamen dank der Ausstellungen wieder ein paar Spenden zusammen. Von den 912,34€, die wir zusammentragen konnten, hat Antony 700€ mit nach Kenia genommen, der Rest folgt demnächst. Das Geld soll zunächst einmal für die Registrierung der Berufsschule verwendet werden. Damit wird das Projekt von der Regierung offiziell anerkannt und kann nationale finanzielle Unterstützung vom Constituency Development Fund erhalten. Allerdings könnte sich das Ganze zu einer langen Prozedur entwickeln. Natürlich wäre es möglich, dem zuständigen Officer das nötige Schmiergeld unter die Nase zu halten, damit er "annehmen" kann, das alle geforderten Dokumente vorhanden sind und den Antrag sofort unterschreibt. Das könnte jedoch später zu einigen Problemen führen. Der Antrag der Schule wird also nicht gerade Priorität haben, da heißt es geduldig sein und den Tip von sowohl kenianischen als auch europäischen Freunden befolgen, die sich für andere Projekte einsetzen: dem ganzen Büro einfach regelmäßig auf die Nerven zu gehen!

Ist die Schule erstmal registriert, wird wohl bald der erste Unterricht stattfinden können. Dafür werden Werkzeuge und Ausstattung gebraucht, außerdem soll eine Werkstatt gebaut werden.

Wer also Hammer, Nähmaschinen, Stoffe, Nadeln, Sägen, Schrauben, Nägel, Schraubenzieher oder sonstiges Werkzeug übrig hat oder sämtliches hilfreiches Material für Holzarbeiten, Nähen, Metallarbeiten, Bauen usw. beschaffen kann,

wer mehr über Transportmöglichkeiten von Deutschland nach Kenia weiß (Schiffscontainer, "Blumenflieger", private Überbringer, ...) und uns Tips geben könnte,

wer gerne als Freiwilliger Helfer selbst mit anpacken möchte (Unterkunft, Verpflegung und viel Arbeit garantiert - Achtung! Wir sind keine Organisation, die professionell volunteers aufnimmt, verlangen aber auch kein Geld für die Vermittlung.),

wer Erfahrung hat mit ähnlichen Hilfsprojekten und uns mit Ideen helfen kann,

wer uns mit Spenden unterstützen möchte

oder wer Fragen hat:

KONTAKT AUFNEHMEN!! Wir sind für alle Informationen, Hinweise und jede Unterstützung, ob finanziell oder materiell, sehr dankbar.

Ich halte alle Leser und Unterstützer der Projekte hier weiterhin auf dem Laufenden.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Besuch aus Kenia, Rück - und Vorschau

Liebe Leser!

Nach einer Weile ohne Neuigkeiten habe ich nun endlich mal wieder Zeit, mich zu melden. Seit ein paar Wochen ist Antony aus Kenia hier und er hat gleich einen ganzen Sack voll guter Neuigkeiten mitgebracht.
Aber zunächst einmal hat sein Deutschland-Besuch vor allem Fahrten zum Bodensee, nach München, auf diverse Konzerte, Familienfeiern und zu den geliebten Großeltern beinhaltet. Nun rückt aber die geplante Ausstellung immer näher und es gibt noch viel zu tun: Wir müssen die von mir ausgewählten Bilder rahmen, Texte verfassen und drucken, Infos zusammenstellen und und und...

Die Ausstellungen werden folgendermaßen stattfinden:

4. August bis 12. September: Kaffe Kunst und Klüngel in 37186 Fredelsloh
6. August bis 5. September: Kulturgewächshaus Birkenried in 89423 Gundelfingen

Eröffnung mit kleinem Vortrag ist jeweils am ersten Ausstellungstag. Ich werde die Fotos auch noch online stellen, höchstwahrscheinlich auf facebook. Der Link folgt!

Inzwischen hat sich einiges getan in Anyiko, was ich nun auch bildlich berichten kann:

So hatte ich das Fundament der Klinik im Februar verlassen.



 Dann wurden die von uns "gematschten" Ziegel gebrannt.
Es folgte die Auffüllung des Bodens mit Beton.

Schließlich konnten darauf die Wände errichtet werden, mit den Ziegeln, die die Freiwilligen im Januar hergestellt hatten und denen, die jeder Einzelne im Dorf beigesteuert hat.

Und das ist also der aktuelle Stand der Bauarbeiten an der Klinik. Sie ist buchstäblich nur noch eine Handbreit vom Dach entfernt (deren Bau von der Dorfgemeinschaft selbst getragen werden soll)! Ein beeindruckendes und äußerst motivierendes Ergebnis der bisherigen Anstrengungen. Vielen Dank an alle Helfer!

Am 17. Juli fand ein sogenanntes "Harambee", eine Art Spendenaufruf in Anyiko statt, und auch dort ist ein positiv überraschender Betrag zusammengekommen. Auch auf deutscher Seite wollen wir weiterhin auf die Projekte aufmerksam machen, denn wir sind noch lange nicht fertig! Als nächstes stehtnun der Bau des Daches an, dann müssen Fenster eingesetzt und die Wände verputzt werden. Schließlich muss man sich auch um das Gelände kümmern, man wird Zäune und Toiletten brauchen und ein Wasser- und Stromsystem.

Wer Ideen hat oder spenden möchte: Kontakt aufnehmen! Wir sind dankbar für jegliche Anfragen, Vorschläge, Angebote usw.

Mittwoch, 12. Mai 2010

post aus kenia (bitte die formatfehler einfach übersehen! :)

um alle ineterssierten auf dem laufenden zu halten, möchte ich hier nun in auszügen die berichte von antony veröffentlichen. er hat gewissenhaft die verwendung der spenden für die projekte übernommen und genau aufgezeichnet, wann was wofür ausgegeben wurde. unter dem bericht über die verwendung des übriggebliebenen geldes von der anderen laura aus deutschland listet er die fortschritte auf, die man natürlich auch auf den fotos sehen kann: der wassertank ist installiert, die schule verputzt und mit glasfenstern - etwas besonderem in kenia! - ausgestattet. was man auf den fotos nicht sieht: die erfahrung, die er und alle helfer sammeln konnten und den einsatz, das zusammenwachsen und die große dankbarkeit aller anwohner für die hilfe.

auch ein grob umrissener plan für das weieter vorgehen existiert bereits. der beinhaltet unter anderem weitere arbeiten am dach, den fenstern und dem wassertank. außerdem soll ein kleiner raum für eine werkstatt entstehen, in der die schüler verschiedenes handwerk erlernen können. hier der ausführliche arbeitsplan mit kostenschätzung:


18/3/2010

POLYTECHNIC’S PROPOSED WORK PLAN

1.      Orders to be paid yet
Sand               2lorries            @ 3000/=        =            6,000/=
Ballast                        1lorry @ 4000/=        =            4,000/=
Paraffin           10 litres           @ 70/=            =               700/=
Twine sisal      2kg                  @80/=             =               160/=
Cement transport 10bags       @60/=             =                600/=
TOTAL                                                                    11,460/=

2.      Next thing to do.
[a] Plastering
[b] Roof painting
[c] Ficia board

2. (a) Plastering
Cement 30 bags          @ 870/=                      =          26,100/=
Labour                                                           =          10,000/=
TOTAL                                                                     36,100/=

2.(b) Roof painting
Red oxide roof paint 7x4 litres         @ 930/=          =          6,510/= 
Paraffin                      15litres            @70/=             =          1,050/=
Labour                                                                       =          3,000/=
TOTAL                                                                                10,560/=

3.      Steel windows
Steel frames                14pcs              @2250/=         =          31,500/=
Discount of 207 for 14 pcs                                       =             2,900/=
                                                                                              28,600/=
Window glasses 14 pcs                      @800/=           =          11,200/=
Sticker (Pati)   14 pcs                         @100/=           =          14,000/=
TOTAL                                                                                41,200/=

4.      Water tank
1x5000litres                     @ 38,000/=                =          38,000/=
Installation (inclusive of materials)                     =          20,000/=
TOTAL                                                                          58,000/=

5.      [a] Wall Paint
Paints        2X20litres       @ 3,000/=                  =          9,000/=
Labour                                                                 =          5,000/=


5.      [b] Skirting 
Paints   2x4 litres @ 3,000/=                  =            6,000/=
TOTAL                                                              20,000 /=        

6.      Water pipe
Pipes 20 pcs                     @ 700/=          =          14,000/=
Labour                                                     =            5,000/=
TOTAL                                                              19,000/=

7.      Renovation of the old buildings
The whole cost plus Labour                    =          40,000/=

8.      Workshop for practicals              
Timber                                                     =          8,000/=
Used iron sheets   20pcs @ 300/=           =          6,000/=
Nails                     10 kg @ 300/=           =          3,000/=
Labour                                                     =          3,000/=
TOTAL                                                               20,000/=

 



eine weitere erfreuliche nachricht kam vom "Ministry of Public Health and Sanitation", also dem kenianischen gesundheitsministerium, das den bau der klinik gebilligt und damit auch offiziell registriert hat.


MINISTRY OF PUBLIC HEALTH & SANITATION

Divisional Public health Office
P.O BOX 247,
U KWALA

5TH MAY 2010.
THE PRINCIPAL
SIGUL POLYTECHNIC
P.O BOX 120,
UGUNJA.

Dear Sir/Madam
RE: SANITARY INSPECTION REPORT
TIME &DATE:        11.45am – 2.30pm – 5/5/2010.

TYPE &ASPECT:   single storey building permanent in nature constructed using masonry bricks and the roofs covered with G.IC sheets. The building is painted creamish & skirted black.

SITUATION & LOCALITY:
                                    The premise is situated in Anyiko sub-location, North East Ugenya Location, Ukwala Division, Ugenya District. It is along Ligega –Bondo Kolalo route. It’s on about 4 acres of land.

CONDITIONS & DEFECTS:

FLOOR: -                  Neatly done. Sand cement screed finishing.

WALL: -                    Made of bricks & well plastered, painted creamish.

DOOR: -                     Wooden doors painted blushing and in good shape.

LIGHTING AND VENTILATION: -
                                    Each classroom has 5metal windows with window paints each measuring 5” x 5”.
                                    Both artificial and natural lighting provided.

ROOF: -                     G.I.C sheets used.

WATER: -                 Roof water catchments provided with a tank of 4,600 litres.


SANITARY ACCOMODATION:
                                    A pit latrine with a twin door provided & in good state.
                                    One urinal provided.

WASTE MANAGEMENT:
                                    1 pit provided

N/B: -                          Three rooms provided 2 as classrooms each measuring 24” x 20” and one as administration block.
FENCE: -                   The school is well fenced with barbed wire.

RECOMMENDATION: -
                                    Provide at least 4 more pit latrines.

CONCLUSION: -     The office has no reason to deny the registration.

Yongo    E m
Div. PHO


die arbeiten gehen weiter, es gibt viel zu tun - und viel zu bezahlen und zu kaufen. deswegen arbeite auch ich in deutschland an der fotoausstellung, damit noch mehr leute von den projekten erfahren und eventuell helfen.

Samstag, 1. Mai 2010

vorher - nachher

fotos, die (nicht nur mir) mut machen. herzlichen dank an ALLE, die mit kleinen schritten bereits so große veränderungen möglich gemacht haben. das gibt motivation zum weitermachen!















vorher














nachher: die schule hat nun ein dichtes dach, zwei funktionsfähige räume und fenster aus eisen.

und hier noch ein zeitungsartikel aus der mainspitze über laura, die auch im work camp dabei war: http://www.main-spitze.de/region/main-taunus/floersheim/8829316.htm
den restbetrag der spenden werde ich demnächst mit hilfe einer freundin nach kenia überweisen, damit die arbeit an der klinik wieder aufgenommen werden kann.

Donnerstag, 22. April 2010

große ereignisse werfen ihre schatten hinter sich...

ich habe schon eine weile nicht mehr geschrieben, was aber nicht heißt, dass die projekte still stehen - ganz im gegenteil! ende märz wurde für die polytechnic ein wassertank angeschafft und antony hat sehr viel zeit auf der baustelle verbracht, wo zwar wenige arbeiter zugegen waren, die jedoch gewissenhaft ihre arbeit verrichteten und nooch verrichten. der schule wurde nun endlich der letzte schliff verpasst und die beiden klassenräume sind vollständig fertig und benutzbar. im moment werden sie wohl noch von der kleinen vorschule genutzt, im sommer können wir uns eventuell um die einrichtung kümmern. ganz viel hat uns auch die andere laura geholfen, die sich selbst nochmal ein bild von den bauarbeiten gemacht hat, bevor sie kenia anfang april verließ.

um die schule herum wurde es ein bisschen lichter, als ein paar freunde aus takatifu gardens (ich habe darüber berichtet) bei anton einfielen und sich des dichten buschwerks annahmen, dass das gelände umgibt. außerdem gibt es auch bereits ideen einer baum-pflanz-aktion rund um die klinik, denn wir versuchen natürlich, möglichst ökologisch die ganzen natürlichen ressourcen, die wir beim bau verwenden, wieder aufzustocken. vielleicht kann ich demnächst mal noch ein paar bilder oder berichte bekommen, die einen aktuelleren stand der baustelle zeigen.

auch in deutschland nimmt die unterstützung derweil nicht ab. der pfarrgemeinderat von bühl hat die hälfte des erlöses seines alljährlichen fastenessens (lecker kartoffelsuppe!) den projekten zur verfügung gestellt. ASANTE SANA KABISA! also ganz arg viel riesenherzlichen dank sage ich im namen der projekte und der menschen, denen sie helfen. das stockt den aktuellen spendenstand wieder auf 447,50 € auf. was damit geschehen soll, muss zunächst wieder geplant werden, wahrscheinlich kommen wir bis herbst zu einigen entschlüssen. bis dahin werde ich auch die resultate der fotoausstellung sehen, an der ich gerade arbeite. der titel lautet "schwarz-weiß: eine deutsche in kenia, ein kenianer in deutschland" und deutet auf kontrastreiche bilder mit persönlichen einsichten hin. ich habe die meisten fotos schon gesichtet und bin in den anfängen des bearbeitens. mal sehen, wo genau ich die ausstellung hier im landkreis präsentieren kann. außerdem läuft gleichzeitig noch die planung für dieselbe ausstellung bei göttingen anfang august, wo ich nochmal ein komplett neues publikum erreichen kann. das habe ich marco von der alten schule fredelsloh zu verdanken, der sich letztes jahr auf den bericht in der hna hin gemeldet hat und angeboten hat, mir zu helfen, auch "da oben" was zu organisieren. das macht unglaublich mut und gibt mir einen riesen motivationsschub, denn obwohl schon viel passiert ist in anyiko: es braucht noch viel zeit und engagement, um die projekte weiterzuführen.

mit lieben grüßen und großem dank an alle unterstützer, sich in frühlingshaft beschwingte arbeit stürzend...

laura.

Donnerstag, 4. März 2010

neue ausgaben

liebe spender!

mittlerweile wurden weitere 370 euro in die projekte investiert von dem spendengeld, das noch übrig ist.das geld wurde hauptsächlich für die dachkonstruktion der berufsschule ausgegeben, die ganz schön viele einzelne spezielle sachen erfordert. das ist schon nicht mehr so einfach wie 20 säcke zement für die klinik, nen, hier gehts jetzt wohl wirklich um fitzelarbeit.
die genaue übersicht über die ausgaben kriege ich hoffentlich irgendwann ende märz oder anfang april, wenn anton besuch von der anderen deutschen laura bekommt, die immer noch in kenia ist.

Mittwoch, 24. Februar 2010

eine kleine übersicht...

... über die ausgaben, die während des work camps von den spenden bezahlt wurden. (ich hoffe das klappt, bei all dem datengewurschtel: von excel zu pdf zu jpg... mir schwirrt der kopf!)

neben dem spendengeld hat natürlich auch die community von anyiko einiges investiert. dazu muss man wissen, dass das zuständige "kommitee" für die projekte der "auftraggeber" war. anfangs waren noch 17000,- kenianische schilling auf dem projektkonto, und da das zu wenig war, um alle kosten zu tragen, haben die kommiteemitglieder noch selbst etwas beigesteuert, in dem bescheidenen rahmen, in dem es ihnen möglich war. es wurden bezahlt:

vier bauexperten (250,- pro tag)
sechs arbeiter (150,- pro tag)
drei ziegelexperten (1,- pro ziegel)
eröffnungszeremonie (5750,-)
arbeit an der polytechnic (300,- pro kommiteemitglied)
ziegeltransport (50,- pro kommiteemitglied)

zucker (1kg täglich pro kommiteemitglied)
mais (2kg täglich pro kommiteemitglied)
bohnen (1kg täglich pro kommiteemitglied)
-> für gidheri und uji in der arbeitspause

jetzt sind noch 600€ von den spenden übrig, die nun erstmal hauptsächlich in die fertigstellung der schule fließen werden. das geld wird in kenia von anton verwaltet, der über alle ausgaben genau buch führt.

Freitag, 19. Februar 2010

PICHA - Fotos 7 (mitbringsel)

 
eine kokosnuss aus dem garten von antons onkel: sooo 
lecker ("tamu sana!") und laut antons mama von 
der einzigen palme im ganzen siaya district!


 
ein geschenk von anton: wer hat 
mit meinem löffelchen gegessen??

 
woran erkennt man, dass diese schuhe in kenia waren?
1. sie sind staubig.
2. es steht der takatifu slogan in avocado-gummifarbe drauf.
3. sie wurden von einem fundi GENÄHT!

PICHA - Fotos 6 (alltag im camp)

 
tao umringt von neugierigen jungs

 
die küche - ein stressiger, aber 
irgendwie auch schöner platz